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Lerntipps

Denken wie ein Genie

Auch Genies arbeiten mit Methoden und Techniken, die ihr Genie erst richtig zur Geltung kommen lassen. Die folgenden acht Strategien können Dir helfen, neue Lösungen für alte Probleme zu finden.

 

1. Wechsle den Blickwinkel

Leonardo da Vinci war der festen Überzeugung, dass man - um mehr über die Form eines Problems zu erfahren - zu Beginn lernen muss, wie man das Problem in vielen verschiedenen Formen restrukturieren kann. Seiner Meinung nach ist man nach dem ersten Eindruck eines Problems noch zu voreingenommen. Das Problem an sich ist oft verändert und wird zu einem neuen Problem.

2. Denke in Bildern

Sobald sich Einstein durch ein Problem denken wollte, hielt er es für notwendig, seine Aufgabe in möglichst vielen verschiedenen Varianten zu formulieren, und unter anderem auch in Form von Diagrammen vor Augen zu führen. Er visualisierte Lösungen und glaubte, dass Worte und Zahlen als solche keine bedeutende Rolle in seinen Denkprozessen spielten.

3. Arbeite viel und ausdauernd

Thomas Edison hielt mehr als 1000 Patente. Der Garant für seine Produktivität waren selbst gesteckte Ziele, die er sich und seinen Assistenten setzte. In einer wissenschaftlichen Studie  fand Dean Keith Simonton von der University of California heraus, dass die meisten der berühmten Wissenschaftler nicht nur exzellente Arbeiten veröffentlicht haben, sondern mindestens die gleiche Menge "schlechter" Arbeiten. Sie hatten keine Angst davor zu versagen oder Durchschnittliches zu erarbeiten, um zur Perfektion zu gelangen.

4. Sei interdisziplinär

Die Gesetze der Vererbung auf denen die moderne Wissenschaft der Genetik basiert, wurden von Gregor Mendel ins Leben gerufen. Er kombinierte zwei voneinander völlig verschiedene Gebiete, Biologie und Mathematik, und entwickelte eine neue Wissenschaft.

5. Bilde Assoziationen

Da Vinci versuchte krampfhaft eine Beziehung zwischen dem Klang einer Glocke und einem auf eine Wasseroberfläche fallenden Stein zu finden. Das führte ihn zu der Entdeckung, dass sich Klänge wellenartig ausbreiten.

6. Denke dualistisch

Physiker Niels Bohr war der Meinung, dass der Geist durch das Zusammenbringen von Gegensätzen Zeit zum Nachdenken oder Reflektieren bekommt, während sich der Verstand auf einer neuen Stufe weiterentwickelt. Seine Fähigkeit, Licht einerseits als Partikel und andererseits als Welle zu verstehen, führte ihn zu seiner Idee der Prinzipien der Ergänzung.

7. Denke in Metaphern

Aristoteles vertrat die Ansicht, dass Metaphern ein Anzeichen von Genialität sind. Er glaubte, dass jemand, der in der Lage ist, Ähnlichkeiten zweier voneinander völlig unterschiedlicher Gebiete wahrzunehmen und diese zu verknüpfen, ein Individuum mit einer besonderen Gabe sei.

8. Niemals aufgeben

Sobald ein Versuch fehlschlägt, tendieren wir dazu aufzugeben und etwas Neues zu beginnen.Das ist das erste Prinzip des so genannten kreativen Unfalls. Irrtum oder Versagen kann äußerst hilfreich sein, sobald wir uns nicht nur von deren scheinbarer Unproduktivität demotivieren lassen. Man sollte vielmehr den Prozess und seine maßgeblichen Komponenten analysieren und Wege finden, diese zu ändern, um andere Ergebnisse zu erreichen. Nicht die Frage "Warum habe ich versagt", sonder vielmehr die Frage "Was habe ich falsch gemacht?" führt schneller zum Ziel.

 

 

 

 

 

 

 

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