Lernen und Gedächtnis

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Lerntipps

Gesetze zur Einfachheit

John Maeda, Professor am MIT Media Labs, Vordenker und Visionär der Design- und Technologie-Szene, ist ein strenger Verfechter von „Simplicity“. Simplicity, auf deutsch „Einfachheit“, ist eine Lebensphilosophie, wo Reduktion, Zeiteffizienz und Funktionalität zentrale Bausteine sind.
Simplicity lässt sich auf viele Lebensbereiche anwenden. Sei es das Design von Technologie-Produkten, die Arbeitswelt, häusliches Wohnen oder eben auch auf erfolgreiches Lernen.

Maeda hat 10 Gesetze formuliert, die dabei helfen können, komplexe Sachverhalte  einfacher erscheinen zu lassen, wodurch ein Gefühl von Sicherheit, Kontrolle und Durchschaubarkeit erzeugt wird. Es wird eine emotional positiv gefärbte Stimmung induziert, die Ängste und Hemmungen abbaut und eine annehmende und zustimmende Haltung ermöglicht. Dabei schafft Maeda den Spagat zwischen „so einfach wie möglich, so kompliziert wie nötig“.

 

10 “Simplicity”-Gebote nach Maeda


 

 

 

Reduzieren

Einfachheit durch bewußtes Weglassen

Strukturieren

Durch Strukturieren von komplexen Systemen erscheinen diese einfacher.

Zeit

Sinnvoller Umgang mit der Zeit und das Gefühl, die Zeit auszunutzen erzeugen positive Gefühle.

Lernen

Je mehr man bereits weiss, desto leichter ist es, Neues hinzuzulernen.

Differenz

Einfachheit und Komplexität stehe in Beziehung zueinander wie  “Gut” und “Böse” oder “Yin” und Yan”.

Kontext

Die Einfachheit eines Dings ist oft weniger wichtig als seine Umgebung.

Mehr

Besser mehr Gefühle als weniger.

Vertrauen

Je einfacher Dinge sind, desto mehr vertrauen wir ihnen.

Grenzen

Nicht alles kann vereinfacht werden.

Das eine Gesetz

Wichtiges  zufügen, offensichtliches weglassen

 

 

 

 

 

 

John Maeda

Simplicity

Laws of Simplicity

 

 

 

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