Brainfood - Gehirnnahrung
Immunsystem beeinflusst das Ged�chtnis
Jeder kennt das Gef�hl, krank zu sein. Man f�hlt sich schlapp, hat wenig Appetit, leidet unter Schlafst�rungen und f�hlt sich depressiv. Schon seit langem wird vermutet, dass vom K�rper gebildete Zytokine mit urs�chlich sind f�r die genannten Symptome. Die Zytokine sind Proteine mit einem Zuckeranteil und besitzen regulierende Funktionen f�r Wachstum und Differenzierung der K�rperzellen. Zytokine spielen au�erdem eine wichtige Rolle bei immunologischen Reaktionen, wo sie als sog. Mediatoren fungieren. Wichtige Zytokine sind das Interferon und das Interleukin.
Interferone werden von Leukozyten, Fibroblasten und T-Lymphozyten gebildet und besitzen ein immunstimulierende und antivirale Wirkung. In der Medizin werden Interferone eingesetzt bei der Behandlung von multipler Sklerose, viral bedingter chronischer Leberentz�ndung. Interleukine sind wichtig bei der Kommunikation zwischen den Immunabwehrzellen bei der Abwehr von Krankheitserregern und k�rpereigenen Tumorzellen.
Zytokine haben Einfluss auf kognitive Leistungen
Die Arbeitsgruppe um T. Pollm�cher hat in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe um R. Yirmiya von der Hebrew University in Jerusalem den Einfluss von Zytokinen auf das Immunsystem untersucht. Sie verabreichten einer Gruppe von 20 Probanden ein Endotoxin (Bakteriengift) aus gereinigten Bakterien-Zellbestandteilen.
Die verabreichte Menge das Giftes wurde so gering gehalten, dass es nicht zu k�rperlichen Symptomen kam. Sehr wohl jedoch zeigten sich psychische Auff�lligkeiten. Die Probanden litten unter erh�hter �ngstlichkeit und zeigten erkennbar depressives Verhalten. In Tests konnte gezeigt werden, dass die verbalen und visuellen Ged�chtnisleistungen nachgelassen hatten. Die geschilderten Verhaltensweisen konnten mit einem erh�hten Zytokinspiegel im Blut in Zusammenhang gebracht werden. Der wissenschaftliche Test zeigte, dass Zytokine bei bakteriellen Infektionen und Entz�ndungen f�r das labile psychische Verhalten mitverantwortlich sind.
Wenn Sie sich �ber einen l�ngeren Zeitraum schlapp und schlecht aufgelegt f�hlen, denken Sie daran, dass als Ursache auch eine versteckte Infektion oder Entz�ndung in Betracht kommen k�nnte.
Wichtige N�hrstoffe f�r das Gehirn:
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