Lerntipps von A bis Z
Was viele aus eigener Erfahrung wissen, wurde in den letzten Jahren durch zahlreiche wissenschaftliche Studien bestätigt. Wer vor einer Lernphase oder während des Lernens mäßig Sport treibt oder sich bewegt lernt im Schnitt besser als die Kontrollgruppe ohne Bewegung. Am besten prägt sich das Gelernte ein, wenn nach dem Sport eine kurze Pause erfolgt und dann das eigentliche Lernen beginnt, dies geht aus einer aktuellen Studie hervor.
Neben den positiven Effekten von Sport auf die kognitiven Leistungen wird vor allem auch das allgemeine Wohlbefinden deutlich verbessert. Von Joggern, die mehrmals wöchentlich eine halbes Stunde laufen, ist bekannt, dass deren Selbstbild und Verhaltensweisen in Stresssituationen günstig beeinflusst werden. Viele berichten davon, dass sie, seitdem sie mit dem Laufen begonnen hätten, “weniger nervös” seien oder sich viel “ausgeglichener” fühlten.
Eine Studie unter der Leitung von Arthur Kramer am Beckman-Institute der University Illinois im Jahr 2004 ergab: Körperlich fitte Menschen haben deutlich kürzere Reaktionszeiten, können sich besser konzentrieren und machen weniger Fehler.
In einer Studie der Universitätsklinik Ulm wird der Effekt von Ausdauer-Lauftraining auf die Konzentrations- und Merkfähigkeit untersucht. Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend und könnten dazu beitragen, dass das “Ruhig-Sitzen” in den Schulen in absehbarer Zeit Geschichte ist.
Irgendwann ist es so weit. Das Studium neigt sich dem Ende zu und die entscheidenden Klausuren oder Prüfungen stehen vor der Tür.
Mnemotechniken sind eine Art gehirngerechte Gebrauchsanleitung zum Lernen. Diese Techniken helfen dir, Informationen ohne große Anstrengung schnell und dauerhaft im Gedächtnis abzuspeichern.