Lernen lernen


Woran denkst du bei dem Wort “Lernen”? Bestimmt ergeht es dir wie den meisten Anderen. “Lernen” wird gleich gesetzt mit Schule und den damit verbundenen (Schuld)Gefühlen. Du verbindest “Lernen” mit Stress, Frustration, Versagensängsten, Notendruck und Konkurrenzdenken. Das muss nicht sein. Fang an, deine Einstellung zum Lernen zu ändern. Wenn dir das gelungen ist, hast du bereits den ersten entscheidenden Schritt getan zu einem neuen, angstfreien und erfolgreichen Lernmanagement.


Kein Schulfach “Lernen”

Die meisten von uns haben es nie richtig gelernt: das Lernen zu lernen. In der Schule werden viele wichtige Fächer unterrichtet, Mathematik, Deutsch und Englisch, aber das Fach “Lernen” war nicht dabei. Über die gesamte Schullaufbahn du sie vermutlich nie bekommen, die “Gebrauchsanleitung” für richtiges und vor allem effektives Lernen.

Was Dich erwartet

Auf diesen Seiten lernst du eine Methode, das mentale Aktivierungstraining (MAT), kennen, die dir dabei helfen wird, in den optimalen “Lernzustand” zu gelangen. Du erhältst eine kurze Einführung in die Grundlagen von Gehirn und Gedächtnis und erfährst, welche fünf Lernfaktoren unerlässlich sind, damit effizientes Lernen überhaupt erst möglich wird.

Wenn du genug Motivation und Ausdauer mitbringst, wirst du lernen, wie man sich mühelos 12 und mehr Dinge einprägen kann, und das sogar in der richtigen Reihenfolge, wie man sich Namen und Telefonnummern merken kann und wie man es schafft, mit geeigneten Lerntechniken, den Alltag, die Schule oder den Beruf, besser zu bewältigen.

Definition Lernen

Was ist nun eigentlich Lernen? Unter Lernen versteht man den Vorgang der Aufnahme, Speicherung und Verarbeitung individuell erworbener Informationen, die eine Anpassung oder Änderung des Verhaltens ermöglichen. Die erworbenen Informationen sind dabei aus dem Gedächtnis abrufbar. Eine Reihe wichtiger Faktoren ist Voraussetzung für nachhaltiges und effizientes Lernen. In wenigen Worten: Lernen ist nichts anderes, als Informationen aufzunehmen, zu verarbeiten und abzuspeichern.


Was das Lernen erschwert

Mit einer offenen Einstellung und einer hohen Konzentration lernt es sich am besten. Wer von Vorneherein glaubt, die bevorstehende Aufgabe nicht zu bewältigen, dem wird es auch selten gelingen. Positives Denken ist wichtig. Ablenkungen sollten vermieden werden, das heißt, dass man beispielsweise nicht viel aufnehmen kann, wenn nebenbei der Fernseher läuft oder man sich in einer lauten Geräuschkulisse befindet. Vor allem Kinder haben häufig Probleme damit, sich auf eine Aufgabe zu fokussieren. In der Schule werden sie zum Beispiel von ihren Mitschülern abgelenkt, manchmal sogar, obwohl diese gar nicht mit ihnen kommunizieren. Der Blick auf die Kleidung reicht beispielsweise schon aus, da das Outfit von anderen in dem Moment „interessanter“ als der Lernstoff erscheint.

Das ist einer der Gründe, warum die Einführung von Schuluniformen in Deutschland immer mal wieder zur Debatte steht. Doch auch Schulkleidung kann hierbei schon helfen, strenge Uniformen sind gar nicht nötig. Auch müssen die Schüler nicht alle in grau oder einer ähnlich tristen Farbe gekleidet sein. Mittlerweile gibt es Anbieter die trendige Schulkleidung, wie ein Kapuzenpullover oder T-Shirts anbieten. Die unterschiedlichen und individuellen Motive für Schulkleidung können online angeschaut werden. Somit können Schulen oder Klassen dem Problem der ständigen Ablenkung entgegenwirken.

Für erfolgreiches Lernen ist natürlich auch die Motivation entscheidend. Diese sollte am besten positiv sein. Der Gedanke, dass man aufgrund des Nicht-Bestehens einer Klausur sitzenbleibt oder das Studium abbrechen muss, macht in erster Linie Angst und lähmt den Lernenden. Es ist besser, sich vorzustellen, was man durch einen Erfolg alles erreichen kann. Selbstverständlich kann man sich auch selbst belohnen. So darf man beispielsweise nach einer Stunde konzentriertem Lernen die neue Folge der Lieblingsserie sehen oder ein entspannendes Schaumbad nehmen.

Zu viel Druck ist in der Regel ungesund und beim Lernen absolut nicht hilfreich. Geht es mal überhaupt nicht voran, obwohl man sich schon eine gewisse Zeit abmüht, sollte man sich vielleicht erst an ein anderes Thema oder eine andere Aufgabe machen und später zum Problem zurückkehren. Wichtig ist, dass man am Ball bleibt und nicht frustriert aufgibt.

Mentales Aktivierungs-Training

In eine positive Richtung kannst du deinen Lernerfolg lenken, wenn du vor dem Lernen dein Gehirn auf Betriebstemperatur bringst. Das schaffst du mit Hilfe des mentalen Aktivierungstrainings. Das Training versetzt dich in einen optimalen Aktivationszustand, in welchem es dir viel leichter fällt, dich zu konzentrieren und aufmerksam mit dem Lernstoff auseinander zu setzen.


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