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Tony Buzan

Mind Maps for Kids

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Mindmap 3


Mind Map 3

 

 

 

 

 

Mindmapping

Schon Einstein wusste es. Wir Menschen nutzen nur einen kleinen Teil unserer geistigen Resourcen. Wie in der Rubrik “Lerntechniken” dargestellt gibt es eine ganze Reihe von Verfahren, die dabei helfen, die Gehirnkapazität in vollem Umfang auszunutzen. MindMapping ist eines dieser Verfahren.
 

Was ist Mindmapping

Eine Mindmap ist eine grafische Darstellung, die Beziehungen zwischen verschiedenen Begriffen aufzeigt. Mindmaps enthalten das zu bearbeitende zentrale Thema in der Mitte des Blattes. Es wird möglichst genau formuliert und kann als Bild dargestellt werden. Zur Blattaußenseite verzweigen verschiedene Hauptäste mit weiteren Unterästen , die die dazugehörenden Informationen ranggerecht darstellen. Auf den Ästen steht immer nur ein Wort. Bei der Erstellung sollen Farben und Bilder benutzt werden, um der kreativen Arbeitsweise des Gehirns gerecht zu werden, und um die Mindmap schneller lesen und überblicken zu können.
 

Ein einfaches Beispiel für eine digitale Map:

Wann wird MindMapping eingesetzt?

Mindmapping kann zum Beispiel eingesetzt werden zur einfachen Ideensammlung, dem Brainstorming, zur Erfassung und dem Strukturieren komplexer Inhalte, zur Erstellung von Referaten oder Vorträgen, zum Mitschreiben bei Vorträgen, zur Strukturierung von Wissen, zur Ausarbeitung von Texten, zur Planung und Organisation von Dingen und zur Prüfungsvorbereitung. Einsatzmöglichkeiten sind also von der Schule über die Wirtschaft bis zur Wissenschaft zu finden.

Wie wirkt MindMapping

Für die Prüfungsvorbereitung ist das Mindmapping deswegen gut geeignet, da in kreativen Schritten eine möglichst griffige Darstellung des Lernstoffes erarbeitet wird, und später weiter durch systematisch wiederholte Beschäftigung mit dieser Wiedergabe der gelernte Stoff gefestigt wird. Eine solche übersichtliche Anordnung der semantischen Struktur des Wissens fördert die stabile Erinnerbarkeit über lange Zeiträume. Beim Aufbau der MindMaps sollten einem Ast nicht mehr als 7 Unteräste zugeordnet werden. Dies fördert, dass man sich die MindMap während des Lernens photografisch merkt und in der Prüfungssituation in Gedanken systematisch durchgeht. So lassen sich auch umfangreiche Informationen (wie Vorlesungsskripte) reproduzieren.

Die kombiniert verbal-bildliche Mindmap ist eine sehr kompakte Dokumentation hierarchischer Gliederungen. Argumentiert wird, dass Kreativität und Lerneffizienz durch Synergie-Effekte gesteigert werden, die beim gleichzeitige Ansprechen sowohl der vorwiegend verbal orientierten als auch der vorwiegend bildlich orientierten Hirnhälfte entstehen.

 

Erfolgreiches MindMapping

Damit Sie mit MindMapping den gewünschten Erfolg haben müssen einige, wenige Grundregeln strikt eingehalten werden.

freie Entfaltung der Gedanken

Stetiges Weiterentwickeln von Ideen

Quantität geht vor Qualität

Kritik und Zensur sind streng verboten


Wenn Sie Ihr erstes Mindmap anfertigen, schreiben Sie alle Ideen auf, die Ihnen zum Thema einfallen. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf, hier geht Quantität vor Qualität. Sie müssen keinen Schönheitspreis gewinnen. Verbieten Sie Ihrem inneren Zensor, Kritik zu äußern. Greifen Sie interessante Gesichtspunkte neu auf und verwandeln Sie diese durch Hinzufügen neuer Gesichtspunkte in qualitativ neue Ideen. Wenn Sie damit fertig sind, machen Sie erst mal Pause.

Nachdem Sie alle Ideen in Ihr Mindmap eingezeichnet haben kommt jetzt die Phase, wie Sie Ihre Ideen nach Wichtigkeit bewerten. Gehen Sie jeden Ast Ihres Mindmaps durch, und prüfen sie diese Idee auf Durchführbarkeit. Besonders wichtige Punkte können Sie auch farblich hervorheben. Ideen, die Ihnen momentan etwas abwegig erscheinen, bitte nicht verwerfen. Oft ist es so, dass nach wenigen Tagen, sich neue Perspektiven ergeben, die neue Lösungsansätze erlauben.

MindMapping Software

Mindmap-Werkzeuge liegen bereits vielfach als Software vor, von Freeware bis zu ausgefeilten Geschäftsanwendungen. Als besondere Vorteile des computergestützten Mindmappings (auch Business-Mapping genannt), gelten die einfache Handhabung sowie schnelle und präzise Strukturierung. Durch die einfachen Änderungsmöglichkeiten wird die Zusammenarbeit im Team gefördert und außerdem die Kreativität gesteigert. Durch unterschiedliche Formatierungen können Gedanken besser gewichtet werden. Die MindMap-Werkzeuge erweitern die klassischen MindMaps häufig um spezielle Äste, mit denen Verweise auf Dateien oder Internetquellen hergestellt werden können. Hierbei führt die MindMap also auch externe Datenquellen zusammen, die thematisch verwandt sind. Weiterhin verwenden MindMap-Werkzeuge MindMaps für die Abbildung von Projekten und Checklisten. Neben klassischen Einzelbenutzer-MindMap-Werkzeugen existieren auch vernetzte Lösungen, bei denen die Teilnehmer parallel an derselben MindMap arbeiten. Einsatz-Szenarien sind dezentrale Brainstormings (z.B. im Rahmen eines Online-Meetings) sowie Informationssammlungen für das Wissensmanagement eines Unternehmens.
 

Mindmaps selbst gestalten

Mindmaps können aber auch einfach nur per Hand erstellt werden.

Wer ein solches Bild sieht, fühlt sich oft animiert, es zu ändern und zu ergänzen, was in dieser Anordnung viel leichter möglich ist als in einer linearen, listenartigen Anordnung der Stichpunkte. Dieser Aufforderungscharakter zur Weiterbearbeitung macht die Produktivitätsreserven, die in diesem Prinzip der grafischen Darstellung eines Sinngewebes stecken, deutlich.

Formal gesehen bestehen Mind Maps aus beschrifteten Baumdiagrammen. Wenn die Begriffe auch komplexer miteinander verbunden werden können, spricht man in der Regel von konzeptuellen Karten (conceptual maps) oder Semantischen Netzen oder Ontologien. Letztere weisen im Gegensatz zu Mind Maps auch eine definierte Semantik auf, d. h. die mit Linien und Pfeilen dargestellten Beziehungen zwischen einzelnen Begriffen besitzen eine definierte Bedeutung.

Erfinder Tony Buzan

Als ernstzunehmendes Arbeitsmittel wurden Mindmaps von dem britischen Psychologen Tony Buzan eingeführt. Die ersten Ideen dazu entstanden bei der Arbeit an seinem Buch An Encyclopedia of the Brain and Its Use im Jahr 1971, im Jahre 1997 erschien das Mind-map-Buch. Heute werden Mindmaps in sehr verschiedenen Bereichen verwendet - sowohl für persönliche oder familiäre Angelegenheiten als auch im Bildungswesen oder in der Wirtschaft. Sie eignen sich zum Festhalten von Notizen, für Brainstorming-Sitzungen und allgemein für das Zusammenfassen, Überprüfen und Systematisieren von Ideen. Z. B. auch bei Vorlesungsmitschriften kann man Mindmaps benutzen, um die wichtigsten Gliederungspunkte oder Stichworte festzuhalten.

Im Gegensatz zum Brainstorming, bei dem in der Regel eine Reihe von unsortierten Begriffen produziert und anschließend sortiert werden, wird beim MindMapping von Beginn an eine vernetzte Struktur erzeugt.

 

 

 

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Mindmap aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Free Documentation License.  In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 

 

 

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