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Selbsttest & Übungen

Prokrastinations-Test: Wie stark schiebst du auf?

Viele Menschen kennen das: Man nimmt sich etwas fest vor – und plötzlich ist der Schreibtisch aufgeräumt, der Kühlschrank sortiert und die eigentliche Aufgabe noch immer unangetastet.

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Nicole
Nicole:
Ich wollte nur kurz recherchieren. Jetzt kenne ich 12 Arten von Zimmerpflanzen, aber meine Aufgabe ist noch offen.
Nicole
Amalia:
Dann ist es Zeit für einen kleinen Test. Keine Sorge: Wir schieben ihn nicht auf.
Prokrastinations-Test

Beantworte 10 kurze Fragen

Wähle jeweils die Antwort, die am besten zu deinem Alltag passt.

1. Wie oft verschiebst du wichtige Aufgaben auf später?

2. Startest du Aufgaben oft erst kurz vor der Deadline?

3. Lässt du dich leicht von Handy, Internet oder Kleinigkeiten ablenken?

4. Fühlst du dich vor großen Aufgaben schnell überfordert?

5. Wartest du oft auf den „richtigen Moment“?

6. Fängst du Aufgaben manchmal nicht an, weil sie perfekt werden sollen?

7. Erledigst du zuerst unwichtige Dinge, um das Wichtige zu vermeiden?

8. Hast du nach dem Aufschieben ein schlechtes Gewissen?

9. Unterschätzt du häufig, wie lange eine Aufgabe dauert?

10. Hilft dir Zeitdruck manchmal mehr als gute Planung?

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von 30 Punkten

Ursachen

Warum schieben wir Aufgaben auf?

Prokrastination ist nicht einfach Faulheit. Oft steckt dahinter ein Mix aus Überforderung, Perfektionismus, fehlender Klarheit oder zu vielen Ablenkungen.

Die Aufgabe ist unklar

Wer nicht weiß, womit er anfangen soll, beginnt oft gar nicht.

Das Ziel wirkt zu groß

Große Aufgaben erzeugen Druck. Kleine Schritte senken die Einstiegshürde.

Ablenkungen sind zu nah

Handy, Nachrichten und Tabs liefern schnelle Belohnungen.

Perfektionismus bremst

Wer perfekt starten will, startet manchmal gar nicht.

Übungen

4 einfache Übungen gegen Aufschieberitis

Klein anfangen. Schnell starten. Dranbleiben.

2-Minuten-Start

Arbeite nur zwei Minuten an der Aufgabe. Danach darfst du aufhören.

Ziel: Einstiegshürde senken.

Mini-Schritt

Formuliere den nächsten Schritt so klein, dass er fast lächerlich einfach wirkt.

Beispiel: Datei öffnen.

Ablenkungsbox

Lege dein Handy für 15 Minuten außer Sichtweite.

Ziel: Fokus schützen.

Erledigt-Liste

Schreibe nicht nur To-dos auf, sondern auch, was du geschafft hast.

Ziel: Motivation stärken.

Nicole & Amalia

Ein kurzer Brain-Fit-Dialog

Nicole
Nicole:
Ich glaube, mein größtes Problem ist nicht die Aufgabe. Mein größtes Problem ist der Anfang.
Nicole
Amalia:
Genau deshalb tricksen wir dein Gehirn aus. Nicht „Ich erledige alles“, sondern: „Ich beginne zwei Minuten.“
Nicole
Nicole:
Zwei Minuten klingen machbar. Und falls ich danach weitermache, war das natürlich reine Absicht.