Beantworte 10 kurze Fragen
Wähle jeweils die Antwort, die am besten zu deinem Alltag passt.
von 30 Punkten
Warum schieben wir Aufgaben auf?
Prokrastination ist nicht einfach Faulheit. Oft steckt dahinter ein Mix aus Überforderung, Perfektionismus, fehlender Klarheit oder zu vielen Ablenkungen.
Die Aufgabe ist unklar
Wer nicht weiß, womit er anfangen soll, beginnt oft gar nicht.
Das Ziel wirkt zu groß
Große Aufgaben erzeugen Druck. Kleine Schritte senken die Einstiegshürde.
Ablenkungen sind zu nah
Handy, Nachrichten und Tabs liefern schnelle Belohnungen.
Perfektionismus bremst
Wer perfekt starten will, startet manchmal gar nicht.
4 einfache Übungen gegen Aufschieberitis
Klein anfangen. Schnell starten. Dranbleiben.
2-Minuten-Start
Arbeite nur zwei Minuten an der Aufgabe. Danach darfst du aufhören.
Ziel: Einstiegshürde senken.
Mini-Schritt
Formuliere den nächsten Schritt so klein, dass er fast lächerlich einfach wirkt.
Beispiel: Datei öffnen.
Ablenkungsbox
Lege dein Handy für 15 Minuten außer Sichtweite.
Ziel: Fokus schützen.
Erledigt-Liste
Schreibe nicht nur To-dos auf, sondern auch, was du geschafft hast.
Ziel: Motivation stärken.
Ein kurzer Brain-Fit-Dialog
Ich glaube, mein größtes Problem ist nicht die Aufgabe. Mein größtes Problem ist der Anfang.
Genau deshalb tricksen wir dein Gehirn aus. Nicht „Ich erledige alles“, sondern: „Ich beginne zwei Minuten.“
Zwei Minuten klingen machbar. Und falls ich danach weitermache, war das natürlich reine Absicht.