Lernen und Gedächtnis

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Lernen lernen

Neurowissenschaftliche Untersuchungen zum Zusammenhang zwischen Arbeitsgedächtnis und allgemeiner Intelligenz

Kognitionspsychologische und neurowissenschaftliche Untersuchungen deuten auf einen relativ engen Zusammenhang zwischen dem Arbeitsgedächtnis und der allgemeinen (fluiden) Intelligenz hin. Verschiedene Autoren vermuten, dass v.a. die zentrale Exekutive, ein Teil des Arbeitsgedächtnisses, diesen Zusammenhang vermittelt. Diese Studie soll untersuchen und mit bildgebenden Verfahren sichtbar machen, ob bei der Bearbeitung bzw. Lösung von Aufgaben eines Tests zur allgemeinen Intelligenz (z.B. Raven’s Progressive Matrizen) tatsächlich dieselben Hirnareale aktiviert werden wie bei der Bearbeitung von Arbeitsgedächtnisaufgaben.

Weiterhin interessiert die Frage, ob sich bei der Aufgabenbearbeitung für die Gruppe der Hochbegabten (IQ > 130) unterschiedliche Muster aktivierter Hirnareale im Vergleich zur Gruppe der Normalbegabten finden lassen. Es wird vermutet, dass sich in der Gruppe der Hochbegabten ein Muster spezifischerer und stärkerer Aktivierungen zeigt, während in der Gruppe der Normalbegabten eher breitere und flachere Aktivierungen auftreten.

Mitarbeiter im ZNL: Katja Franke

Quelle: www.znl-ulm.de

 

Weiterführende Informationen:

    »  Wie funktioniert das Gedächtnis
    »  Tor zum Gedächtnis
    »  Aufbau einer Nervenzelle
    »  Funktionen des Gehirns
    »  Lernstörungen

 



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