Gehirnjogging: geistig fit mit Gehirntraining



Gehirnjogging für Kinder

Den Kindern schon früh das Gehirnjogging beibringen

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In unserer Zeit sind Heranwachsende mehr denn je gefordert – sie sollen in Zukunft immer höher qualifiziert sein, um gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Zudem müssen sie entsprechend immer leistungsfähigere Gehirne haben, um die hohen Anforderungen in der Gesellschaft von morgen optimal erfüllen zu können. Dabei geht es nicht darum, die Kinder zu ganztätigen Konzentrationsübungen zu verdonnern, sondern sie spielerisch an Denkaufgaben heranzuführen. In diesem Artikel gibt es ein paar praktische Tipps, wie die Kinder sowohl lehrreiche als auch unterhaltsame Übungen machen können, um das Gehirn auf Hochtouren zu bringen!

Programmieren für Kinder

Die Internetgiganten aus dem Silicon Valley wie zum Beispiel Apple und Facebook zeigen uns, wie wichtig fortgeschrittene Technologie heutzutage ist. Diese riesigen und immens erfolgreichen Firmen hätten ihren Erfolg aber wahrscheinlich nicht bekommen, wenn sie nicht aus findigen und extrem programmieraffinen Leuten bestünden. Apropos Programmieren – diese Tätigkeit setzt strategisches Denken, Logik und Kreativität voraus und fördert diese damit natürlich auch. Doch die Frage ist: Wie mit dieser Tätigkeit anfangen, die auch vielen von uns Erwachsenen eher als Buch – oder sagen wir Rechner mit sieben Siegeln vorkommt?

Nun, bei der ersten Begegnung dürfte das den Kindern ganz genauso vorkommen. Allerdings gibt es mittlerweile zahlreiche Mittel, um den Nachwuchs in die Welt des virtuellen Erschaffens einzuführen – und das zudem noch kostenlos. Eines der zahlreichen Tools, die dabei zur Auswahl stehen, nennt sich Scratch und wurde von einer der berühmtesten und genialsten Hochschulen auf der ganzen Welt entwickelt, nämlich dem MIT – ausgeschrieben Massachusetts Institute of Technology.

Scratch ist nichts anderes als eine visuelle Programmieroberfläche, mit der kleine Animationen und Spiele direkt im Browser programmiert werden können. Dass dies visuell geschieht, ist vor allem deshalb klasse, weil man Erfolge und Fortschritte im Gegensatz zu den komplexen Programmiersprachen ziemlich schnell sehen kann. Das Beste an der ganzen Sache: Es ist auch noch fantasiefördernd, weil dem Dargestellten nur durch die Fantasie der Benutzer Grenzen gesetzt sind. Es motiviert also langfristig, immer neue Welten ausprobieren zu können und schnelle Erfolge zu haben. Dabei ist die Oberfläche vor allem für Kinder zwischen acht und sechzehn Jahren geeignet.

Aber es gibt auch noch andere kostenlose Programmieroberflächen, deren Ausprobieren sich für die Kinder lohnen kann, sollte Scratch ihnen auf Dauer zu leicht werden oder aus anderen Gründen keinen Spaß mehr machen. So lässt sich über den Browser jederzeit Open Roberta starten, sodass keinerlei Zeit verloren geht. Der Clou: Hier geht es um die Programmierung von virtuellen Robotern statt um die Erzeugung von Animationen. Und dann gibt es noch ein Computerspiel zum Selbstprogrammieren, das sich sehr für kleine Entdecker empfiehlt, denn AntMe! Ist ein Spiel, bei dem die Intelligenz eines Ameisenvolkes programmiert wird, sodass es lernt, sich zu versorgen und gegen Käfer zu kämpfen. Besonders gut dabei ist, dass die Kinder bei diesem Spiel eine echte Programmiersprache lernen, die Erfahrung, die sie also dabei gewinnen, können sie später weiter verwenden.

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Lernen, wie man lernt

Doch auch abseits der stark digitalen Varianten, die eigenen Kinder zu fördern, kann man ihnen etwas Gutes tun, indem man ihnen das Lernen beibringt. Das klingt absurd? Vielleicht, aber es gibt tatsächlich kein Schulfach, das es einem richtig beibringt, Lernstoff gut verarbeiten zu können. Es werden keine Strategien vermittelt, wie dies am besten gehen könnte. Dabei gibt es Wege, in den mentalen Aktivierungszustand zu kommen, in dem man optimal lernen kann. Allerdings muss man, um gut lernen zu können, auch offen sein und nach Möglichkeit eine intrinsische Motivation mitbringen, um wirklich erfolgreich und glücklich werden zu können. Intrinsische Motivation ist nämlich die, die von innen kommt und aus den Interessen der Kinder entspringt und keinem äußeren Druck, schulischen Anforderungen oder ähnlichen Arten, etwas aufzuzwingen.

Konzentrationsübungen

Konzentrationsübungen können unglaublich simpel sein und trotzdem effektiv. Dabei geht es keineswegs darum, das Rad neu zu erfinden, sondern lediglich darum, die Konzentrationsfähigkeit zu stärken. Auf welche Weise dies geschieht, ist relativ egal – wichtig ist, es dass es Spaß macht und fordert.

Bei einem Spaziergang kann man seinem Nachwuchs beispielsweise die Aufgabe geben, seine Schritte zu zählen. Das ist schon eine ziemlich schwere Aufgabe, je nach Alter des Kindes. Sollte es diese Übung aber auf Dauer eher gelangweilt machen, ist es Zeit, die Schwierigkeit hochzuschrauben. Das geht ganz einfach: Man lässt nur noch jeden zweiten, dritten oder vierten Schritt zählen. Wenn man sich dann noch miteinander unterhält, wird die Herausforderung besonders groß.

Diese Übung ist ein sehr gutes Beispiel, wie eine gute Konzentrationsübung funktionieren sollte: Sie muss einfach sein, aber schwer zu meistern. Genauso, wie man mit simpelsten Mitteln beim Memory das Gedächtnis trainiert, ist es möglich, dies mit der Konzentrationsfähigkeit auch zu tun. Wichtig ist es vor allem, sich auf eine einzige Sache allein zu fokussieren, statt die Aufmerksamkeit überall gleichzeitig haben zu wollen. Das ist ganz besonders dann schwierig, wenn man schon als Kind von Smartphones, Laptops und Tablets begleitet wird, die ja permanent Aufmerksamkeit fordern – aber nie die ganze.


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