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Schule & Studium

Hausaufgaben


TU Dresden - Generationen von Schülern mussten sie täglich erdulden. Sie rauben den Schülern Freizeit und oft auch den letzten Nerv: die Hausaufgaben.

Überraschendes zum Thema Hausaufgaben brachte eine Untersuchung von Prof. Gängler, Sozialpädagoge und Erziehungswisschenschaflter an der TU Dresden ans Licht. Kernaussage der Studie ist: Hausaufgaben sind reine Zeitverschwendung und bringen nichts.

Laut Prof. Gängler werden gute Schüler durch Hausaufgabe nicht unbedingt besser und schlechte Schüler begreifen zu Hause durch bloßes Wiederholen noch lange nicht, wsa sie schon am Vormittag nicht richtig verstanden haben.

Zum Thema Hausaufgaben wurden an der TU Dresden mehrere Untersuchungen durchgeführt, wobei Schüler und Lehrer gleichermaßen befragt wurden. Die Ergebnisse waren ernüchternd. Etwa 30 Prozent der befragten Lehrer gaben an, dass sie selbst nicht einschätzen könnten, worin der Nutzen von Hausaufgaben liege. Interessant auch die Aussage von vielen Lehrern, dass sie davon ausgingen, dass bei den meisten Schülern Hausaufgaben nicht zum Lernerfolg beitrügen. Offensichtlich handelt es sich bei Hausaufgaben um ein seit Generationen etabliertes Ritual, das seitdem nicht mehr hinterfragt wird.

Befragte man die Schüler bzw. Die Eltern der Schüler kamen ähnliche Antworten. Sowohl Schüler als auch Eltern vertraten die Ansicht, dass Hausaufgaben keinen positiven Einfluss auf Lernerfolg oder Noten hätten.

Tipps zu Hausaufgaben


Feste Lernzeiten

Der Slogan "Nicht für die Schule, sondern fürs Leben lernen wir" ist schwer vermittelbar. Aufgrund der täglichen hohen zeitlichen Belastung durch die Hausaufgabe fühlen sich viele von euch überfordert und von den Lehrern schikaniert.

Ganz wichtig ist die Festlegung fester Hausaufgabenzeiten. Manche von euch beginnen am liebsten direkt nach dem Mittagessen, weil sie noch den Spannungsbogen des Vormittags aufrechterhalten und dann lieber am Abend von den Hausaufgaben unbelastet ihre Freizeit verbringen möchten.

Andere müssen sich erst vom Schulstress erholen und benötigen den Nachmittag um sich zu entspannen. Am frühen Abend können sie sich dann konzentriert an die Hausaufgabe machen.

Wichtig dabei ist, dass die Hausaufgabenzeiten diszipliniert eingehalten werden und nicht willkürlich an Befindlichkeiten wie z. B. "gerade jetzt habe ich überhaupt keine Lust" fest gemacht werden. Wenn euch das Probleme bereitet, bittet eure Eltern euch bei der Einhaltung fester Hausaufgaben- und Lernzeiten zu unterstützen.


Hilfe holen, wenn nötig

Gewöhnt euch an, die Hausaufgaben allein zu machen. Natürlich gibt es oft Situationen, wo man allein nicht mehr weiterkommt, z.B. beim Lösen einer schwierigen Mathe-Aufgabe. Gebt nicht vorschnell auf, überlegt ruhig 5 bis 10 Minuten und vergleicht die Aufgabe mit anderen ähnlichen Aufgaben. Wenn ihr dann immer noch nicht wisst wie es geht, fragt eure Eltern oder älteren Geschwister, sofern die Möglichkeit dazu besteht. Noch besser ist es, wenn ihr euch mit Schulfreunden austauscht. Dann seht ihr, dass eure Freunde mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben und zu zweit oder in einer Gruppe lassen sich viel schneller Lösungen finden.


Leichtes zuerst

Aller Anfang ist schwer. Hausaufgaben müssen gemacht werden. Um den inneren Schweinehund zu überlisten ist es oft sinnvoll, mit den leichten Aufgaben zu beginnen. Das verschafft euch Erfolgserlebnisse und motiviert euch, mit Selbstbewusstsein an die schwierigeren Aufgaben zu gehen.

Manche von euch beginnen lieber mit dem schwersten Fach, weil zu Beginn die Konzentration noch am größten ist und danach die leichteren Aufgaben ohne viel Anstrengung erledigt werden können.











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