Zahlen-Codierung
Es gibt eine recht bekannte Methode, mit deren Hilfe man sich Zahlen leicht einprägen kann. Bei dieser Methode merkt man sich nicht die Zahl selbst, sondern eine Stellvertreter für die Zahl. In diesem Fall wird jeder Zahl ein Buchstabe zugeordnet, z. B. für die Zahl 4 steht der Buchstabe R. Alle Zahlen von 0 bis 9 werden als Buchstaben codiert. Die Buchstaben, welche den Zahlen zugeordnet wurden sind allesamt Konsonanten. Da es im Prinzip genauso schwer ist sich ein Buchstabenfolge zu merken wie eine Zahlenfolgen wird ein Trick angewandt. Aus den Buchstaben werden Wörter gebildet und aus den Wörtern ganze Sätze. Dabei dürfen die vorhandenen Buchstaben nur mit Vokalen aufgefüllt werden, da bei der Aufnahme von Konsonanten ja neue Zahlen eingefügt würden.
Beispiel: Sie möchten sich die Zahl 41235 merken.
Den zehn Ziffern werden folgende Laute zugewiesen:
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Ziffer
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Laut
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Ziffer
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Laut
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0
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S, ß, ss
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5
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L
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1
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T, D
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6
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Sch
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2
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N
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7
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K, G, ck
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3
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M
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8
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F, V, W
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4
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R
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9
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B, P
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So, für die Zahl 40234 ergibt sich folgende Buchstabenfolge:
R S N M R
Durch Einfügen sinnvoller Vokale und nicht codierender Konsonanten lässt sich daraus das Wort Rasenmäher oder auch Rosenmauer bilden. Eine besonders beliebte Anwendung ist die Zuordnung von Wochentagen zum entsprechenden Datum. Sie müssen sich dabei nur die Zahl des jeweils ersten Sonntags im Monat merken.
Für 2003 lauten die Zahlen 5 2 2 6 4 1 6 3 7 5 2 7 Das bedeutet zum Beispiel, dass im März der 1. Sonntag auf den Zweiten fällt und im August auf den Dritten. Da man sich die Zahlen in der Reihenfolge nicht sehr gut merken kann, könnte man sich als Merkhilfe folgenden Satz bilden:
Lenin schreit Schmuck launig
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