Gehirnjogging für die Katz?
6 Gründe, warum sich Gehirnjogging nicht lohnt
Ersten
Sie stellen eine Kosten- Nutzenrechnung auf. Dabei erkennen Sie, dass die Kosten - regelmäßige geistige Anstrengung – den Nutzen – „hurra, ich kann einstellige Zahlen doppelt so schnell multiplizieren wie zuvor“ – bei weitem übersteigt. Ihre Alltagsprobleme haben Sie auch ohne Gehirnjogging im Griff.
Zweitens
Sie müssen befürchten, bei konsequenter Anwendung der Übungen Ihren IQ dramatisch zu steigern und damit zu den 2 Prozent der klügsten Menschen zu gehören. Aber Sie wissen ja, zwischen Genie und Wahnsinn verläuft ein schmaler Grat.
Drittens
Eigentlich sind Sie ja ein Genussmensch. Verzichten Sie auf das tägliche Training, sparen Sie die Zeit, um täglich z.B. 5 Minuten länger zu schlafen oder zusätzlich eine Tasse Kaffee mit viel Genuss zu trinken. Denn, auch Schlaf und Coffein erhöhen die geistige Leistungsfähigkeit.
Viertens
Es gibt kluge Menschen, die meinen, die meisten Gehirnjoggingprogramme seien völlig nutzlos. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin behaupten jedenfalls, dass es keine gesicherten Beweise für die Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit durch Gehirntraining gäbe. Lediglich für den Alltag unbrauchbare antrainierte Fertigkeiten werden durch viel und regelmäßiges Training verbessert. Setzt man das Training ab, lässt die Wirkung schnell nach.
Fünftens
Beharrliches Gehirnjogging wird Ihren geistigen Horizont erweitern. Sie werden erkennen, wie es wirklich um die Erde steht. Das kann nicht das sein, was Sie wollen.
Sechstens
Selbst wenn Gehirnjogging Ihnen hilft, zu mehr geistiger Fitness zu gelangen, werden die Effekte gering sein. Es gibt einfachere Methoden, die wenig kosten, kaum Zeit in Anspruch nehmen und dazu noch Spaß machen. Tun Sie Ihrem Gehirn etwas Gutes, indem Sie viel trinken, sich ausgewogen ernähren und regelmäßig Sport treiben.
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